Herbsttage Blindenmarkt

Kritik 2012

Der Fidele Bauer









Trailer "Der fidele Bauer"
Link

Premierenbericht
MostviertelTV
Link

Blindenmarkter Herbst - Erfolg für Leo Fall

„Danke für die erstaunliche Vorstellung. Unvergesslich!“ So steht´s im Gästebuch im Vorzelt des Festsaals, wo Leo Falls „Fideler Bauer“ für die Herbsttage Blindenmarkt effektvoll umgesetzt wurde. Bei den Herbsttagen erlebt man nun den selten gespielten „Fidelen Bauern“, ein Stück, das einfach geschnitten, klar gezeichnet ist. Ein bisserl Dorfromantik, ein bisserl verlorener Sohn, ein wenig Lachtheater – und ein paar Schlager.
Regisseurin Isabella Gregor hat alles mit Sinn für gute Laune, ein Faible für Schwung – aber ohne Blödelei! – umgesetzt. Authentisch ist alles, aber nicht altbacken, ehrlich, und vor allem: ernst genommen. So knackig die Farben im Bühnenbild (Arno Popotnig) sind, so volltönig wirkt die ganze Produktion. Kernig, glaubwürdig, witzig, ohne zu viel Sentimentalität. Resch klingt´s aus dem Orchestergraben, mit Musizierlust führt Dirigent Kurt Dlouhy Musiker und Sänger: Typentheater (Willi Narowetz), Till von Orlowsky) trifft auf „Schwungräder“ wie Katrin Fuchs; Franz Suhrada springt in kürzester Zeit für Josef Forstner ein; Gabriele Schuchter setzt Pointen, Clemens Kerschbaumer und Heidi Manser gefallen als unverkitschtes Operettenpaar.
Oliver Láng, Kronen Zeitung, 17.10.2012

Sensationelle Premiere
Sternstunde / Mit „Der fidele Bauer“ liefern die Herbsttage eine der exzellentesten Produktionen mit Witz, Feinsinn und Ohrwürmern. Michael Garschall hat als Intendant den Operettenherbst zum absoluten Publikumsmagneten gemacht. Schon bei der Premiere durfte er eine ausverkaufte Produktion und zusätzliche Termine verkünden.
Mit der silbernen Operette „Der fidele Bauer“ von Leo Fall ist vielleicht die beste, sicher aber eine der besten Aufführungen gelungen. Und das hat mehrere Gründe. Nicht zuletzt die feinsinnige und mit Witz und Charme bedachte Regie von Isabella Gregor, die in einem bezaubernden, geschmackvollen Bühnenbild den „Fidelen Bauern“ zur höchsten Geltung verhilft. Das spannende Stück, das durch präzise Regiearbeit und die gekonnte Personenführung mächtige Wirkung zeigt, darf als veritable Sensation bezeichnet werden. Das gesamte Ensemble - manchmal sind bis zu zwanzig Darsteller auf der Bühne - zeigt sich von der besten Seite und trägt zum überwältigenden Erfolg bei.Josef Forstner ist ein fabelhafter Scheichelroither, der darstellerisch restlos überzeugt. Ebenso stimmig wirkt Willi Narowetz in einer maßgeschneiderten Rolle als Lindoberer. Stimmig und souverän ist Katrin Fuchs als Annamirl, deren Partie enorme Anforderungen stellt, die sie mit spielerischer Leichtigkeit umsetzt. Hervorragend auch Anton Graner als Vincenz, der durch seine Wandlungsfähigkeit begeistert. Bewundernswert spielt der junge Lukas Schmid als Heinerle.Auch musikalisch ist der Abend eine kleine Sternstunde. Das lag vor allem am Dirigenten Kurt Dlouhy, der den Wert der Partitur in ebenso prachtvolle Klänge umsetzt und das Kammerorchester zu einem klangvollen Spiel animiert. Begeisterungsstürme und stehende Ovationen.
Leopold Kogler, NÖN, 7.10.2012

Versöhnung zweier Welten
Wie Arno Popotnig in der Turnhalle dank stimmungsvoller Bühnenbilder eine Festhalle imaginiert, wie Agnes Hamvas die beiden Welten auseinanderhält, ist große Klasse... Den Vogel schießt Willi Narowetz als sprachlich, mimisch und gestisch starker Landwirt Lindoberer ab... Clemens Kerschbaumer und Anton Graner wetteifern um tenorale und charmante Anerkennung... Den musikalische Höhepunkt setzt Heidi Manser als Friederike. Kurt Dlouhy arbeitet mit dem Kammerorchester der Linzer Bruckner-Uni die Feinheiten der Partitur heraus. Bombenapplaus nach knapp drei Stunden.
Ingo Rickl, Neues Volksblatt, 10.10.2012

Die eigene Persönlichkeit darf kein Bauernopfer sein
Die Blindenmarkter Herbsttage spielen Leo Falls „Fidelen Bauern“, und keiner lässt ihn heraushängen: Mit ihrer Inszenierung unterhält Regisseurin Isabella Gregor großartig, ohne zu schwanken, weil sie sich gründlich mit der Frage der Herkunft beschäftigt hat. Gregor behält die Menschen im Auge. … Musikalisch passt wieder alles auf der Bühne und im Orchestergraben, in dem Kurt Dlouhy seine Studenten vom Brucknerkonservatorium dirigiert. Komödiant Willi Narowetz (Lindoberer) und Kammersänger Josef Forstner (Scheichelroither sen.) haben sich merklich gefunden. Das Operetten-Happy-End hat in Blindenmarkt eine Bedingung: Jeder muss sich selber treu bleiben.
OÖN Bewertung: 6 von 6 möglichen Sternen!
Hannes Fehringer, OÖN, 7.10.2012

Jubel für den fidelen Bauern
Gefeiertes Ensemble. … Standing Ovations gab es dann auch für das tolle Ensemble. Einmal mehr passt die Mischung von Laien und Profis in der Besetzung perfekt. Gemeinsam mit dem von Kurt Dlouhy dirigierten Orchester werden die Ohrwürmer („Heinerle, Heinerle, hab kein Geld“…) perfekt serviert und eine kurzweilige bunte Szenenfolge geboten.
Wolfgang Atzenhofer, Kurier, 10.10.2012

Der fidele Bauer
Mit der Operette von Leo Fall gelingt bei den Herbsttagen Blindenmarkt ein würdiger Erfolg. Die präzise Regie von Isabella Gregor ist der Schlüssel zum Erfolg. Das gesamte Ensemble zeigt sich in prächtiger Verfassung. Josef Forstner ist ein fabelhafter Scheichelroither, mit feinen Physiognomien. Lokalmatador Willi Narowetz glänzt ebenso. Katrin Fuchs ist eine ideale Annamirl. Mit perfekten Tönen erobert sie das Publikum. Anton Graner begeistert in der Rolle als Linderoberers Sohn Vinzenz mit Wandlungsfähigkeit. Dirigent Dlouhy animiert das Kammerorchester zu einem klangvollen Spiel.
Fazit: Kluge, feinsinnige Inszenierung mit tollem Ensemble.
LK, NÖ Nachrichten, Woche 41/2012

Michael Garschall ist das Risiko eingegangen
, das durchaus antiquierte Stück auf den Spielplan der diesjährigen Herbsttage Blindenmarkt zu setzen. Die Rechnung ist offenbar aufgegangen: Das fidele Premierenpublikum hat am Freitag nicht beim Beifall gespart, die Vorstellungen sind ausverkauft. … Regisseurin Isabella Gregor hat die Story teils treuherzig und volkstümlich, teils mit leichter Ironie umgesetzt. Da ist es kaum verwunderlich, dass die beiden bewährten lokalen Stars Willi Narowetz (als reicher Bauer Lindoberer) und Christiana Bruckner sowie Robert Kolar als Obrigkeit auf verlorenem Posten den meisten Applaus absahnen… In der Titelrolle als bezipfelmützter, auf die Mitleidsdrüsen drückender Scheichelroither reüssiert Kammersänger Josef Forstner, seinen Sohn Stefan gibt Clemens Kerschbaumer recht gefällig, Katrin Fuchs ist eine quirlige Tochter Annamirl, Anton Graner ein rustikaler Bauernsohn Vincenz. Nach der Pause bringen Heidi Manser als Berliner Verlobte und ihre Familie – Heinz Müller, Till von Orlowsky und allen voran die komödiantische Gabriele Schuchter – neuen Schwung auf die von Arno Popotnig geschmackvoll retrospektiv dekorierte Bühne. Wie immer gelungen und passend: Kostüme (Agnes Hamvas) und Maske (Doris Kendler).
Ewald Baringer, APA, 6.10.2012

Der fidele Bauer von Leo Fall als Operettenhit!
Mehr und mehr zum Operetten-Frühling entwickeln sich die Blindenmarkter Herbsttage. Der in Klosterneuburg so umtriebige wie erfolgreiche Intendant Michael Garschall beweist Jahr für Jahr im Oktober in seinem Heimatort nahe Amstetten seine Manager-Qualitäten – und heuer war er mit der Leo Fall-Operette „Der fidele Bauer“ besonders erfolgreich. Blendende Kritiken, zwei zusätzliche Vorstellungen, Ovationen und standing ovations – bei der „Derniere“ der Serie kochte die Volksseele über. ...
Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Bruckner-erfahrenen Kurt Dlouhy ... Und er leitet ein ausgezeichnetes Ensemble, in dem Josef Forstner von der Wiener Volksoper als „Fideler Bauer“ ebenso punktet wie der 13jährigfe Lukas Schmid aus Melk als Heinerle. ... Als seine Ehefrau fällt hingegen die Kärtnerin Heidi Manser besonders positiv auf. ... Die Personenführung ist bis zur kleinsten Rolle perfekt, dieser Fidele Bauer hat „Schmiss“ auf hohem musikalischen Niveau.
Peter Dusek, Der neue Merker, 27.10.2012

Mit "Der fidele Bauer" gelang dem Operettenkomponisten Leo Fall 1907 der grosse Durchbruch
Bei den 23. Herbsttagen Blindenmarkt feierte der Fidele Bauer, anrührend verkörpert von KS Josef Forstner, am Freitag seine umjubelte Premiere in der dynamischen Regie von Isabella Gregor, unter der umsichtigen musikalischen Leitung von Kurt Dlouhy in den elegant-funktionalen Bühnenbildern von Arno Popotnig... In weiteren Partien glänzen Karin Fuchs als Annamirl und Gabriele Schuchter als Victoria von Grumow, in kleineren Rollen machen Jasmin Bilek und Anete Liepina auf sich aufmerksam. Und natürlich hat auch der lokale "Platzhirsch", der gebürtige Blindenmarkter Willi Narowetz als Bauer Lindoberer mit prächtigem Gamsbart am Hut, wieder fulminante Auftritte.
Wolfgang Fuhrmann, Tips Amstetten, 41. Woche

Leo Falls Operette macht auch in Blindenmarkt Spaß…

Als wahrer Glücksgriff stellt sich Kammersänger Josef Forstner heraus, der den titelgebenden Bauern Mattheus spielt. Seine Spielfreude ist ansteckend, sein Gesang schlicht toll. ... Herzerfrischend wiederum ist Heinerle alias Lukas Schmid – den muss man einfach gern haben. Und optisch gibt es überhaupt nichts zu mäkeln. Blindenmarkt bietet erneut ein perfektes Operetten-Bühnenbild – mit tollen Regieeinfällen. Das Ergebnis ist unterhaltend und solide.
Anna Eder, Christian Trinkl, Bezirksblätter, 8.10.2012

Psychosoziales Drama mit Happy End
Clemens Kerschbaumer verkörpert den Undankbaren gekonnt in Gestik und Mimik und schöner Tenorstimme... Heinz Müller und Gabriele Schuchter sind ebenso darstellerische Zuckerl als Berliner Schwiegereltern. Den Husarenleutnant Horst, deren Sohn, liefert Till von Orlowsky stimmlich hervorragend ab... Sein Sohn Vinzenz ist Tenor Anton Graner, stimmlich höhensicher und leichtfüßig in der Darstellung. Katrin Fuchs als Annamirl, eine brodelnde Dynamik mit grosser Stimme... Das Heinerle-Duett, gesungen von Jasmin Bilek als Kuhdirn und ihrem Heinerle (Lukas Schmid) bereichert die Szene beträchtlich. Isabella Gregor is eine stimmige und humorvolle-rührige Inszenierung gelungen. Kurt Dlouhy führt das Orchester mit Schwung und musikalischem Feingefühl zielsicher von der Festwiese bis ins Vorzimmer von Professor Scheichelroither. Die Premiere unter der Intendanz von Michael Garschall zeigte eine hervorragende Gemeinschaftsleistung. Standing Ovations!
Robert Voglhuber, Mostviertel Magazin, Oktober 2012

Bauern aus der Seele gesungen
Die Operette „Der fidele Bauer“ von Leo Fall bringt mitreißende Musik, Charme und eine nachdenklich stimmende Handlung. Kammersänger Josef Forstner als fideler Bauer und rund um ihn ein Team von ausgezeichneten Sängerinnen und Sängern, dazu kluge Regie von Isabella Gregor – Intendant Michael Garschall darf wieder einmal zufrieden sein über die künstlerische Gestaltung und das hervorragende Presseecho.
L.R., Bauernzeitung, 25.10.2012

„Der fidele Bauer“ startete mit Glanz und Gloria in Blindenmarkt

… Publikum belohnte den gelungenen Abend mit Standing Ovations. Star des Abends war Kammersänger Josef Forstner… Entzückend burschikos der vierzehnjährige Lukas Schmid aus Pöggstall als Heinerle. Großartig die Dekoration, deren Drehbühne die Regie zu originellen Einfällen inspirierte. Viel bejubelt Lokalmatador Willi Narowetz und Publikumsliebling Katrin Fuchs.
Anna Eder, Bezirksblätter, 9.10.2012

Kritik "Orpheus in der Unterwelt" - Herbsttage 2011

Kritik "Feuerwerk" - Herbsttage 2010