Herbsttage Blindenmarkt

Kritik 2015

Die FRÜHJAHRSPARADE im Spiegel der Presse





Trailer "Frühjahrsparade"

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Premierenbericht Mostropolis, 2.10.2015

„Frühjahrsparade“: Beschwingter Robert Stolz in Blindenmarkt
Mit viel Enthusiasmus arbeiten hier Laien mit Profis zusammen und erbringen eine homogene Gesamtleistung – hinter und auf der Bühne. …
Doch das Kammerorchester der Linzer Bruckneruni kann es schneidig klingen lassen, die Ausstattung ist stimmungsvoll, die Choreografien haben Schwung. Herausragend Max Buchleitner als Fritz und Josef Ertl als Sepperl: Operettennachwuchs ersten Ranges.
DIE PRESSE, Walter Weidringer, 13.10.2015

Abschied und Aufbruch im Walzertakt
Premiere der letzten Operettenproduktion im kleinen Blindenmarkter Festsaal.
Nächsten Jahr wird im neuen Haus gespielt.
Mit einer der besten Inszenierungen in der 26-jährigen Geschichte der Blindenmarkter Herbsttage wird mit der "Frühjahrsparade" Abschied gefeiert. Zum letzten Mal im kleinen zum Theatersaal umfunktionierten Schulturnsaal eingemietet, ziehen Blindenmarkts Theaterpioniere Intendant Michael Garschall und Musikdirektor Kurt Dlouhy noch einmal alle Register. …
Feinfühlig entführen Dirigent Dlouhy samt Herbsttage-Orchester, sowie das von Regisseur Gernot Kranner geleitete Ensemble das Publikum ins Wien der Kaiserzeit. Das Premierenpublikum war begeistert. Garschall holte mit Matthias Helm ("Willi"), Simona Eisinger ("Sängerin Hansi"), Elisabeth Pratscher ("Marika"), Gabi Schuchter ("Bäckerin Therese Hübner") tolle Stimmen und blendende Schauspieler nach Blindenmarkt. Lokalmatador Willi Narowetz ("Frisör Swoboda") zog alle komödiantischen Register.
KURIER, Wolfgang Atzenhofer, 5.10.2015

Das neue Stück der Blindenmarkter Herbsttage weckt bei den Besuchern vor allem eines: das Gefühl von purer Lebensfreude. Die Operette von Robert Stolz, die in der Kaiserzeit spielt, bezaubert mit einer entzückenden Geschichte rund um die junge, naive Ungarin Marika (wunderbar verkörpert von Elisabeth Pratscher), die sich Hals über Kopf in den Hobby-Komponisten und Militärtrommler Willi (brillant auch Lokalmatador Matthias Helm aus Ybbsitz) verliebt und in ihrem Bemühen um den Erfolg ihres Liebsten für gehörig Wirbel sorgt – bis hinauf ins kaiserliche Gemach. …
Doch auch der Spaß kommt bei der „Frühjahrsparade“ nicht zu kurz: Einmal mehr sorgt Publikumsliebling und Lokalmatador Willi Narowetz für gehörig viele Lacher. Das Premierenpublikum dankte dem Ensemble, dem Orchester und dem gesamten Herbsttage-Team für diesen gelungenen Abend mit viel Applaus.
NÖ NACHRICHTEN, Daniela Schlemmer, 3.10.2015

Sehr unterhaltsam und voll Witz zeigte sich die Operette Frühjahrsparade von Robert Stolz, die im Rahmen der Herbsttage Blindenmarkt aufgeführt wird. Witzige Szenen und viel Raum für Lieder prägen das Stück. Genial agierten nicht nur die Hauptdarsteller sondern das gesamte Ensemble. Auch der musikalische Leiter Kurt Dlouhy entlockte den Musikern und Darstellenden feinste und auch kraftvolle harmonische Klänge. …Das Premierenpublikum war nach der Vorstellung begeistert und spendete jubelnden Applaus.
TIPS, Norbert Mottas, 6.10.2015

Herbstlicher Erfolg mit der „Frühjahrsparade“
Herbstzeit ist Operettenzeit im nö. Blindenmarkt (Bezirk Melk). Intendant Michael Garschall nimmt dabei klugerweise nicht nur bekannte Werke in die Festhalle, sondern auch weniger gespielte.
Wenn der Inhalt schwach ist, muss die Verpackung stimmen. Das tut sie in Blindenmarkt in jeder Beziehung. Freilich hatte Regisseur Gernot Kranner ein fabelhaftes Ensemble zur Verfügung, aus dem Elisabeth Pratscher als Marika und Bariton Matthias Helm als Willi herausragten. Simona Eisinger als Hansi Gruber und Lokalmatador Willi Narowetz als Swoboda (er wäre ein Gewinn für jedes Haus) waren ebenfalls Pluspunkte und seien für das Ensemble mit Pauschallob bedacht. … Das Orchester der Bruckner-Uni Linz unter dem ausgezeichneten Kurt Dlouhy holte aus der Partitur mit „leichten“ Arrangements das Beste heraus.
NEUES VOLKSBLATT, Georgina Szeless, 5.10.2015

Gernot Kranner entdeckt Robert Stolz als Vater der Popmusik
Alles ist Freud und Wonne, die einen staunen über diese am Rande des künstlerisch Möglichen wandelnde Szene, die anderen, vor allem die jungen Menschen im Saal, jubeln.
Welch grandioser Musiktheater-Regisseur Gernot Kranner tatsächlich ist, zeigte er davor mit Hilfe der einfallsreichen Choreographin Monica I. Rusu-Radman, des ideenreichen Bühnenbildners Roland Ploner, der stets wechselnden, dem Zeitrahmen von Monarchie und Gegenwart angepassten schönen Kostümen von Ilona Glöckel und im Schlussbild von Tina Prichenfried. So entstand ein von Kranner gelenktes Gesamtkunstwerk der Operette, das dem Publikum alle Facetten dieser Musiktheater-Gattung bietet: Nostalgische Stimmung bei Melodienbögen, turbulente Einzelszenen und perfekte Dialoge. Kranner spart auch den Kitsch nicht aus, der in der Heurigenszene seine Vollendung findet...
DER NEUE MERKER, Ingo Rickl, 5.10.2015

Gernot Kranner inszeniert Operette im Musical-Stil
Gernot Kranner, seit seiner zweimaligen Verkörperung des Professor Abronsius in „Tanz der Vampire“ in Österreich gefeierter Musicaldarsteller, wechselte im Herbst die Seiten und das Genre. Als Regisseur zeichnete Kranner für die Operette „Frühjahrsparade“ verantwortlich, die im Oktober Premiere in Blindenmarkt in Niederösterreich feierte. Kranner konnte in seiner Regiearbeit jedoch nicht verleugnen aus welchem Bereich er kommt, und entstaubte das Werk des Komponist Robert Stolz gehörig. Was er in seiner Inszenierung auf die Bühne brachte, war dann auch weit mehr Musical als Operette und bestach durch Modernität, originelle Regieeinfälle und ein hervorragendes Ensemble, das auch viele Vertreter aus dem Bereich des Musicals aufwies, wie Thomas Reisinger, Michael Mayer oder Barbara Castka sowie Nachwuchsdarsteller Max Buchleitner, der schon 2014 in Röttingen bei „Der Graf von Monte Christo“ auf sich aufmerksam gemacht hatte. Kranner bewies mit seiner Inszenierung großes Geschick, indem er die typisch Wienerischen Besonderheiten der klassischen Operette, Handlung und Figurenzeichnung betreffend, eins zu eins erhielt, gleichzeitig aber viele neue Elemente aus der Welt des Musicals einbaute. So wurde der Schluss der Handlung kurzerhand 110 Jahre in die Zukunft versetzt, von 1905 ins Jahr 2015, was auch für das große Ensemble auf der Bühne eine gehörige Kostümschlacht bedeutete, beim Publikum aber große Begeisterung hervorrief. Prädikat: Sehenswert.
BLICKPUNKT MUSICAL 06/15, November 2015


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