Herbsttage Blindenmarkt

Kritik 2014

Das RÖSSL im Spiegel der Presse








Trailer "Im weißen Rössl"
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Premierenbericht ORF SEITENBLICKE, 5.10.2014 (Link nicht mehr verfügbar)

Premierenbericht ORF NÖ, 6.10. 2014 (Link nicht mehr verfügbar)

Premierenbericht M4TV, 9.10.2014

Premierenbericht Radio Arabella, 4.10.2014

Isabella Gregor hat die Sache sehr gut gemacht, mit viel Elan und Schwung, Gespür für Pointen und Absurditäten. Leicht gemacht haben es ihr das exzellente Orchester unter Kurt Dlouhy und ein erfreulich dynamisches Ensemble... das Premierenpublikum war hingerissen.
Fazit: In Blindenmarkt "steht das Glück vor der Tür" und auf der Bühne der Herbsttage.
NÖN, Thomas Jorda, 6.10.2014

Die Geschichte spielt in St. Wolfgang, das dank des klug von Roland Ploner reduzierten Bühnenbildes nicht zu einer Kitschkulisse verkommt, wie ebenso die Kostüme (Agnes Hamvas) vom Dirndl bis zum Petticoat über den Talkessel blicken lassen. Kurt Dlouhy lässt seine Musiker von der Linzer Bruckner-Universität im Orchestergraben swingen...
OÖN, Hannes Fehringer, 6.10.2014

Peter Rapp ist Blindenmarkt Kaiser. .... Regisseurin Isabella Gregor hat unter Einbeziehung einer optimalen Raumgestaltung (Roland Ploner) ein abwechslungsreiches und flottes Geschehen auf die Bühne gezaubert... Clemens Kerschbaumer als Dr. Siedler überzeugt mit schöner, angenehm geführter Stimme. ... Der ausgezeichnete musikalische Leiter hiess einmal mehr Kurt Dlouhy. In diesem Sinne ist Blindenmarkt auch heuer wieder eine sichere Operettenadresse.
Neues Volksblatt, Georgina Szeless 6.10.2014

Begeisterungsstürme ... Bravo Rufe, Standing ovations und begeistertes Getrampel belohnten das Ensemble für seine Leistung... Besonders viel Lob gab es für Gabi Schuchter und Willi Narowetz, die die Festspielhymne vortrugen, und Peter Rapp, der als Kaiser auftrat. Star des Abends war "Leopold" Alexander Kaimbacher.
Kurier, 8.10.2014

"Zuschaun tuat ma gern". Großartige 25-Jahr-Jubiläums-Produktion: Das "Weiße Rössl" galoppiert witzig und akrobatisch über die Operettenbühne und erobert die Herzen des Publikums im Sturm. Intendant Michael Garschall hat einen besonderen Coup gelandet. Kurt Dlouhy dirigierte grossartiges Orchester... Standing ovations!
NÖN, Leopold Kogler, 6.10.2014

Standing ovations für Weißes Rössl. Das witzige Singspiel wird von Isabella Gregor dynamisch in Szene gesetzt. - auch Dank der originellen Kostüme und der funktional-phantasievoll gestalteten Bühne Roland Ploners. Alexander Kaimbachers Leopold besticht durch Leichtigkeit, die von ihm begehrte Rössl-Wirtin wird souverän und mit großer Präsenz von Kerstin Grotrian gegeben. Sehr schön ist der Tenor von Clemens Kerschbaumer.... hinreissend Barbara Pöltl... das Klärchen von Katrin überzeugt nicht nur stimmlich, sondern auch durch akrobatische Einlagen.
Tips, Katharina Tischler, 8.10.2014

Es muss was Wunderbares sein. Zum 25. Jubiläum der Blindenmarkter Herbsttage hat Intendant Michael Garschall mit dem "Weißen Rössl" buchstäblich auf das richtige Pferd gesetzt und unter der Regie von Isabella Gregor ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das seinesgleichen sucht. Die Premierenaufführung wurde der beispiellosen Erfolgsgeschichte dieses Singspiels mehr als gerecht.
MOMAG, Robert Voglhuber, 9.10.2014

Die Jubiläumsproduktion der Operette "Im weißen Rössl" von Ralph Benatzky unter der Regie von Isabella Gregor ist - soviel sei vorab bereits verraten - ein absoluter Hit!
Bericht und Fotos
mostropolis, Dieter Rath, 4.10.2014

"Im Weißen Rössl": Kaiserliche Premiere. 25 Jahre Herbsttage Blindenmarkt: Die Jubiläumsvorstellung endete mit Standing Ovations.
Bericht und Fotos
Hans-Peter Kriener, Bezirksblätter, 5.10.2014

Supererfolg mit Ralph Benatzky bei den Herbsttagen
Die Operette in der Krise? Keinesfalls in Blindenmarkt bei Amstetten. ... Und sie verblüffen mit Besetzungen, um die manch subventionierte Bühne Blindenmarkt beneiden könnte. Heuer kann Alexander Kaimbacher „Im weißen Rössl“ ... seinen Charme und seine vokalen Qualitäten in der Rolle des Oberkellners Leopold voll ausspielen. Mit Wuschelkopf und schüchternen Lächeln beginnt er seinen Kampf um die Rössl-Wirtin und spätestens beim berühmten „Zuschaun kann ich nicht“ hat er die Herzen des gesamten Publikums gewonnen. Er schmeichelt und wirbt, wird ausfällig, er betrinkt sich aus Verzweiflung und liefert eine in jeder Hinsicht virtuose Leistung. Die Regie wird einmal mehr von Isabella Gregor geliefert. In Bühnenbildern von Roland Ploner und Kostümen von Agnes Hamvas trifft sie perfekt den schmalen Weg zwischen Humor und Klamauk. Aber der Abend hat noch so manches zusätzlich Atout auszuspielen. Ronny Hein ist ein köstlicher Sigismund – er brilliert als Sänger („Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“) und auch als Tänzer und trifft auf hochkarätige Gegenspieler – Clemens Kerschbaumer ist ein sympathischer Dr. Siedler, Lorenz Bodner ein fescher fast artistischer Piccolo; dazu kommen die hinreißende Gabriele Schuchter als Briefträgerin Kathi – sie jodelt und schlägt Rad und verblüfft mit Koloraturen. Großartig! Ausgezeichnet auch die beiden „jungen Damen“ Barbara Pöltl als reizende Ottilie und Katrin Fuchs als hübsches Klärchen. Höchst witzig der „Piefke“ des Wilhelm Giesecke, der von Klaus J. Frankl verkörpert wird. Peter Rapp verbreitet als „Alter Kaiser“ viel Würde und Lebensweisheit und auch der vielseitige, tanzende Chor verdient ein Sonderlob. Zuletzt Jubel, Trubel und „standing ovations“. Blindenmarkt bleibt eine Reise wert.
Der neue Merker, Peter Dusek, 5.10.2014

Das “Weiße Rössl” galoppiert zu einem überlegenen Erfolg. Tolles Jubiläum “25 Jahre Operettenwunder Blindenmarkt” An der Spitze der erfolgreichen Produktions-Truppe steht die Regisseurin Isabella Gregor, genannt “Madame 150.000 Volt”, deren Bearbeitung eine nicht zu überbietende Tempo-Bolzerei erzeugte, der sich in den lyrischen Liebesliedern  auch stille, nachdenkliche Momente beigesellten. ... Hier ist sie sich mit dem unvergleichlichen musikalischen Leiter Kurt Dlouhy einig. Dieser lässt zwar einige Einlagen wie die von Gernot Kranner für den Jubiläumsabend neu geschaffene “Blima-Festspielhymne” oder den Populärschlager “Wer soll das bezahlen?” zu, sorgt aber in den vielen zum Mitsingen reizenden Hits penibel auf die musikalische Struktur mit ihren vielen Rhythmus-Wechseln. Ein prächtiges Bühnenbild (der Wolfgangsee mit stilisierten bergen) samt köstlichen Verwandlungsmöglichkeiten von Roland Ploner, abwechslungsreich-lustige Kostüme von Agnes Hamvas sowie die das gesamte große Ensemble integrierende Choreographie von Monia I. Rusu-Radman ergeben im Verein mit den vielen Ideen der Regisseurin eine publikumswirksame Einheit. Dazu kommt eine exquisit ausgesuchte Besetzung musikalischer Komödianten allererster Klasse. Will man einen Star orten, dann ist dies “Leopold” Alexander Kaimbacher, dessen rasende Eifersucht immer wieder an Canio im “Bajazzo” erinnert. Mimisch und gestisch geht er an die Grenzen der intensiven Gestaltung und erinnert manchmal gespenstisch an Opernstar Rolando Villazon, dem er auch optisch nacheifert. Stimmlich erhält Kaimbacher Konkurrenz durch seinen Rivalen Clemens Kerschbaumer als Dr. Siedler. Tenoral bleiben die beiden einander nichts schuldig. ... Da ist Kerstin Grotrian die sich glaubhaft von der sturen Emanze zur liebenden Frau wandelnde “Rössl”-Wirtin Josepha Vogelhuber. Aus Berlin reisen der polternde Raunzer Giesecke und seine Tochter Ottilie an. Claus J. Frankl kostet schamlos jede sich ihm bietende Pointe aus, Barbara Pöltl glänzt durch forsche Natürlichkeit. Als “schöner Sigismund” ist Ronny Hein ein wahrer Wirbelwind, der sich, durch Klärchen bezaubert, zum lauen Lüftchen reduziert. Als lispelndes Klärchen beweist die bildhübsche Katrin Fuchs einmal mehr, dass sie zur Elite der Soubretten gehört. Von den bodenständigen Komödianten ist Willi Narowetz, dem man spektakuläre Einlagen gönnt, der umjubelte Superstar, assistiert von den vielseitig souverän agierenden Christina Bruckner und Heinz Müller. Der junge Lorenz Bodner zeigt vor allem als Piccolo sein heranreifendes Talent. Peter Rapp ist der Kaiser. Rapp setzt möglichst knapp und trocken seine Pointen. Dazu besticht er mit seinem berühmten Couplet “Es ist einmal im Leben so”. Rapp ist als Kaiser Franz Joseph II. ein Mensch wie du und ich. Bleibt noch eine ganz Große des Genres Operette zu erwähnen: die vielseitige Gabriele Schuchter als Briefträgerin Kathi, die bis hin zur akrobatischen Einlage ihres berühmten Radschlagens tolle zusätzliche Aufgaben erfüllt. Stückadäquat ist ihr “Erzherzog-Johann-Jodler”: Da bleibt im Publikum, altersmäßig von sechs bis 93 Jahren, kein Auge trocken. Zum Schluss dürfen wir Chor und Orchester der Herbsttage Blindenmarkt würdigen. Kurt Dlouhy hat mit den Orchester-Musikern sowie den Choristen, Letztere durchwegs Laien, hart gearbeitet und ein fulminantes Ergebnis erzielt. Die Choristen werden von der Regie individuell geführt. Jeder ist agierender Schauspieler für sich. Übrigens wurde der Chor nach der Aufführung zum neuen Ehrenmitglied der Herbsttage Blindenmarkt ernannt. Nach minutenlangen lautstarken Standing ovations sah sich das Operetten-Festival auf dem Höhepunkt seiner künstlerischen Möglichkeiten angelangt.
Der neue Merker, Ingo Rickl, 5.10.2014

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